Gendern

Gendern in Texten – Teil 1: Warum überhaupt gendern?

Tabea Häcker Arbeitswelt, Schriftverkehr, Textverarbeitung, Wissenswertes Kommentar hinterlassen

Das Thema „Gendern“ polarisiert – kommt man darauf zu sprechen, haben sehr viele ganz schnell eine klare Meinung. Die einen halten es für Humbug, von Verhunzung der deutschen Sprache ist die Rede, von sprachlicher Überkorrektheit, welche die Gleichberechtigung von Männern und Frauen auch nicht voranbringt – es ist nervig und übertrieben. Andere sehen darin eine gute Chance, die Rolle der unterschiedlichen Geschlechter zumindest sprachlich auf ein Niveau anzugleichen und die Wahrnehmung an ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes Leben zwischen den Geschlechtern zu stärken. Einer Studie des Rheingold Instituts in Kooperation mit der Employer-Branding-Agentur Castenow zufolge halten 44 Prozent der Befragten die Führung einer Diskussion für wichtig und gerechtfertigt, insbesondere junge Frauen sehen im (sprachlichen) Gendern einen wichtigen Ansatz, da sie die „Ansprüche auf Gleichberechtigung“ noch lange nicht erfüllt sehen. Allerdings gaben die Befragten auch an, dass vielen der Sinn und die Absicht des Genderns nicht klar sei und dass das Gendern schnell zum „Stellvertreterkrieg für gesellschaftliche Gaps“ werde. (Quelle: planung&analyse) Aber wie korrekt gendern? Wirkt und verändert die sprachliche Angleichung auf unser Denken? Diesen und weiteren Fragestellungen möchte ich in meinen Beiträgen auf den Grund gehen. Das Phänomen Gendern soll hier zunächst definiert werden, über Forschungsergebnisse wird berichtet, sowie  Vor- und Nachteile erörtert werden. Im letzten Beitrag werden dann konkret Hilfestellungen und Lösungsvorschläge mit zahlreichen Beispielen gegeben.

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DUETT – Vermittlung zu Teilzeitausbildungsplätze für Alleinerziehende

Tabea Häcker Arbeitswelt Kommentar hinterlassen

Dass es Alleinerziehende und Menschen, die Familienangehörige pflegen, meist schwer haben, (wieder) in der Berufswelt Fuß zu fassen, ist kein neues Phänomen. Kein anderes Familienmodell ins in Deutschland so sehr von Armut bedroht, wie Haushalte, die aus einer erwachsenen Person plus Kind(er) besteht – 40,5 % dieser Haushalte sind von relativer Einkommensarmut betroffen.[1] Bedenkt man, dass es im Jahr 2019 ca. 2,6 Mio. Elternteile in Deutschland betraf (ca. 2,2 Mio. Frauen und 407.000 Männer)[2], entspricht das über 1 Mio. Menschen, die von Armut bedroht oder bereits betroffen sind. Umso drängender ist es, Menschen mit hoher familiärer Verantwortung und häufig auch finanzieller Not, eine berufliche Perspektive zu bieten. Ein Projekt, das hier Abhilfe schafft, ist DUETT. Das durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

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