Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnisse erstellen

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Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses haben Arbeitnehmer laut § 109 Gewerbeordnung Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Man unterscheidet dabei zwischen dem einfachen Arbeitszeugnis mit Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit und einem qualifizierten Arbeitszeugnis, welches zusätzlich noch Angaben zur Leistung und Verhalten des Mitarbeiters macht. Zu beachten ist, dass Arbeitszeugnisse immer der Papierform bedürfen. Beim Erstellen eines Arbeitszeugnisses ist es nicht einfach, eine Ausgewogenheit zwischen „Wahrheitspflicht“ – also der wahrheitsgetreuen Darstellung eines Zeugnisses – und „Wohlwollenspflicht“ dem Arbeitnehmer gegenüber – zu schaffen; schließlich sollen dem Empfänger keine unnötigen Steine in die berufliche Laufbahn geworfen werden. Empfehlenswert ist es daher, objektiv an die Sache ranzugehen.

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Chaos im Büro

Hilfe – Chaos im Büro!

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Chaos im Büro Wer hat das nicht: Chaos im Büro – der eine vielleicht weniger, der andere mehr. Widmen wir uns mit diesem Text einem etwas unangenehmen Thema. Wann ist Chaos Chaos? Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass die Empfindung von Chaos subjektiv ist: Ich erlebe es immer wieder, dass Kunden sagen, dass sie ein furchtbares Durcheinander haben und dann stehe ich vor drei Ablagekörben, die binnen kürzester Zeit sortiert sind. Oder ich komme in Büros, in denen auf dem Schreibtisch kein Quadratzentimeter der Tischplatte (und manchmal auch Computertastatur) mehr sichtbar ist und ich erfahre, dass mit dem Aufräumen bereits begonnen wurde, und es vorher noch viel schlimmer war – mit der Betonung darauf, dass es ja jetzt schon ganz gut aussähe.

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Teamsitzungen - warum sie so wichtig sind

Teamsitzungen – warum sie so wichtig sind

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Wie wichtig sind Teamsitzungen in (kleinen) Unternehmen? Dass Teamsitzungen in Projektgruppen, die etwas Gemeinsames erarbeiten, abgehalten werden, ist Praxis. Wie wichtig ist es aber Teamsitzungen mit allen Mitarbeitern in Unternehmen durchzuführen, in dem jeder sein Aufgabengebiet hat? Vor dieser Frage stehe ich in meinem Arbeitsalltag ständig und sehe leider eines: Nicht viele kleinen Unternehmen – gemeint sind hier Unternehmen mit bis zu 10 Personen – halten regelmäßig Teamsitzungen ab, manche sogar gar keine. Meist mangelt es an Zeit oder daran, dass kein gemeinsamer Termin gefunden wird. Oder aber man hat im Unternehmen nicht realisiert, dass auch der Kontakt zwischen den Mitarbeitern gefestigt werden muss, die vielleicht in erster Hinsicht nicht viel miteinander zu tun haben.

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Geschäftsessen

Bewirtungsbelege richtig ausfüllen (nach §4 Abs. 5 Nr. 2 EStG)

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Damit Bewirtungsbelege geltend gemacht werden können, sind einige Punkte zu beachten. Folgende Inhalte müssen auf dem Beleg stehen/ausgefüllt werden: Der Tag der Bewirtung (muss maschinell eingedruckt sein) Name und Anschrift der Gaststätte Name der bewirtenden Person (Gastgeber) Name der bewirteten Person/en betrieblicher Anlass der Bewirtung – dabei genügt es nicht, nur allgemeine Angaben wie „Arbeitsgespräch“ zu machen, möglichst genaue Angaben sind erforderlich, wie etwas „Treffen zur Absprache zum Auftrag xy/Angebotsbestätigung und weiteres Vorgehen des Projekts xy“ Rechnungsbetrag der Bewirtung inkl. MwSt., sowie der entsprechende Steuersatz Angabe zum Trinkgeld Bewirtungsgesamtbetrag (inkl. Trinkgeld) Ausstellungdatum der Rechnung (auch wenn dieser mit dem Bewirtungsdatum übereinstimmt) Unterschrift des Gastgebers Weiter zu beachten ist, dass bei Beträgen über 150,00 € der Name UND die Anschrift des Gatsgebers obligatorisch sind, ebenso wie ein gesonderter Ausweis des Rechnungsbetrags, aufgeschlüsselt nach Steuersätzen (7% und 19%), der Betrag in € sowie die Steuer- oder USt.-ID-Nr. der Gaststätte. Die Lokalität und der Preisumfang sollten auf jeden Fall angemessen sein und in Relation zum Anlass stehen. Es muss auch differenziert werden, ob es sich bei einem Geschäftsessen um eine Kunden- oder eine Mitarbeiterbewirtung handelt. Bei einem Geschäftsessen muss mindestens eine Person anwesend sein, die nicht zum eigenen Unternemen gehört. Beim Mitarbeiteresse sind ausschließlich Mitarbeiter des eigenen Unternehmens anwesend. Bei einer Kundenbewirtung können nur 70 Prozent der Ausgaben geltend gemachte werden. Der Rest wird vom Unternehmen selbst bezahlt. Eine Mitarbeiterbewirtung ist hingegen zu 100 Prozent abzugsfähig – dies allerdings nur bei einer Bewirtung in einer Gaststätte. Wird nach Haus eingeladen, trägt das Unternehmen die Kosten selbst. Einen kostenlosen Download eines korrekten Bewirtungsbeleg erhalten Sie unter www.bewirtungsbeleg.info. Quellen und weiterführende Informationen: AGOM UG. Bewirtungsbelege – richtig ausfüllen, korrekt buchen. [Zugriff am: 11.11.2016] Verfügbar unter: http://www.bewirtungsbeleg.info/ Hufeisenstr. 11 © Bild: fotolia Stand Blogeintrag: 11.11.2016

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IHK Gründerinnentag 2016

Gründerinnentag 2016 der IHK Rhein-Neckar, 8. Juli 2016

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Heute möchte ich herzlich zum Gründerinnentag 2016 im IHK StarterCenter Rhein-Neckar in Heidelberg einladen. Termin: 8. Juli 2016, 12.00 Uhr – 17.00 Uhr in der Hans-Böckler-Straße 4 in 69115 Heidelberg. Die Veranstaltung richtet sich an Gründerinnnen und Unternehmerinnen, an Frauen, die sich selbständig machen wollen oder es schon sind. In spannenden Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und an diversen Thementischen erfahren Sie alles rund um das Thema Unternehmensgründung. Bei der Podiumsdiskussion werde ich auch dabei sein. Mehr Informationen zur Veranstaltung, dem Veranstaltungsort, den Themen und Vorträgen und der Anmeldung gibt es auf der Website der IHK. Anmeldeschluss ist der 1. Juli 2016, die Teilnahmekosten betragen 30,00 €, inkl. Unterlagen und Getränke. Ich freue mich auf Ihr Kommen! © Bild: Firmenarchiv Stand Blogeintrag: 24.05.2016

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Nebenkostenabrechnung I + III

Nebenkostenabrechnung III – Korrekt abrechnen

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In Blog I und Blog II zum Thema „Nebenkostenabrechnung“ wurde zunächst definiert, was Nebenkosten, auch Betriebskosten genannt, sind und wie sie so im Mietvertrag aufgenommen werden, damit sie (rechtlich) richtig und klar (für alle Parteien) verständlich sind. Nun geht es an die korrekte Abrechnung. Eine zügige und genaue Abrechnung innerhalb von 12 Monaten nach Ende der Abrechnungsperiode liegt im Interesse beider Parteien – der des Mieters und der des Vermieters. Rechnet ein Vermieter nicht rechtzeitig ab, verwirkt er Ansprüche und evtl. erhebliche Geldsummen. Wer also für das Jahr 2015 abrechnen muss, hat dafür bis zum 31.12.2016 Zeit, denn: Wenn dem Mieter innerhalb dieser Frist keine Abrechnung vorgelegt wurde, können keine Nachforderungen mehr gestellt werden.

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Nebenkostenabrechnung I

Nebenkostenabrechnung II – Regelung der Nebenkosten im Mietvertrag

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Im ersten Blog zum Thema „Nebenkostenabrechnung“ wurde definiert, was umlagefähige Nebenkosten, bzw. Betriebskosten sind. Hier soll erläutert werden, wie diese korrekt im Mietvertrag aufgenommen werden und was bei einem Versäumnis deren Nennung gilt. Beim Abschluss eines neuen Mietvertrags, muss der Vermieter zunächst entscheiden, welche „Mietstruktur“ er wählt. Man unterscheidet zwischen vier Formen: Der Warm- bzw. Inklusivmiete, der Bruttokaltmiete, der Nettokaltmiete und der Teilinklusivmiete.

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